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Soziale Signale für’s Google Ranking

Die jüngst veröffentlichte searchmetrics Studie analysiert die wichtigsten Faktoren für ein gutes Google-Ranking. Interessant ist dabei vor allem die zunehmende Relevanz von gutem Content in Kombination mit Social Media.

Der Google-Algorithmus ist einer der großen Mythen unserer Zeit: Mehr als 200 Faktoren beeinflussen das Ranking einer Website in den Suchergebnissen  – die genaue Funktionsweise ist jedoch Googles Geheimnis und im stetigen Wandel.

searchmetricsDie jüngst veröffentlichte searchmetrics Studie hilft dabei, Googles Wege zu ergründen. Die Erhebungsmethode lässt sich bei aller Komplexität auf eine einfache Forschungsfrage herunterbrechen: „Was haben Websites mit gutem Google-Ranking gemeinsam und was unterscheidet sie von schlechter rankenden Seiten?“ (Näheres zur Studie gibt es im searchmetrics Blog).

searchmetrics 2013.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
Wenig überraschend sind nach wie vor zwei „Klassiker“ die Grundvoraussetzung für ein gutes Google Ranking: Eine solide Onpage-Optimierung und die Anzahl qualitativer Backlinks. Interessant sind für mich jedoch zwei andere Erkenntnisse, die über reine Suchmaschinenoptimierung hinausgehen und sich ganzheitlicher auf Marketingstrategien im Web auswirken:

  • Guter Content wird immer wichtiger
  • Social Media wird immer wichtiger

Was heißt das für das Marketing im Internet?
Diese beiden Argumente dürfen nicht isoliert, sondern müssen ganzheitlich betrachtet werden: Guter Content – also qualitative Texte, Bilder und Videos, die das Interesse der Zielgruppe treffen – wird nicht nur gerne konsumiert, sondern auch verlinkt. Und über soziale Netzwerke geteilt und geliked – und ebendiese „Social Signals“ werden von Google immer höher bewertet.

Die strategische Implikation daraus: Inhaltlichen Mehrwert zu bieten ist längst kein „Nice-To-Have“ mehr – es wird vielmehr zunehmend zu einer Conditio sine qua non, um im Web sichtbar zu bleiben. Dafür braucht es eine professionelle und langfristige Content-Strategie. Das schöne daran: It’s not Rocket Science. Für viele Unternehmen reicht es, zumindest eine der folgenden drei Daumenregeln zu erfüllen:

  • Sei interessant.
  • Sei nützlich.
  • Sei unterhaltsam.

Der "kleine" Wermutstropfen dabei: Die Umsetzung in der Praxis. Dies beginnt beim Wissen über die Interessen der Zielgruppe und geht über die richtige Themenplanung bis hin zu den notwendigen redaktionellen Prozessen. Also die Entwicklung und Implementierung einer Content Strategie, um inhaltliche Qualitäten kohärent und dauerhaft aufrechterhalten zu können. Eine Tugend, die in vielen Marketing-Abteilungen noch nicht ausreichend etabliert ist.

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